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München - Arsène Wenger wird kein Trainer beim FC Bayern. Nun läuft alles auf ein Weitermachen von Hansi Flick hinaus. Mitentscheidend wird der Auftritt gegen Borussia Dortmund.

Bayern-Absage an Arsène Wenger!

Was SPORT1 bereits am Donnerstagmittag exklusiv berichtet hat, bestätigte der Verein am späten Nachmittag selbst: Wenger wird kein Trainer beim FC Bayern.

Wie geht es nun weiter?

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BVB-Spiel wegweisend für Flick

Nach SPORT1-Informationen hat Interimstrainer Hansi Flick sein Bayern-Schicksal nun selbst in der Hand.

Gelingt ihm nach dem 2:0-Sieg gegen Olympiakos Piräus ein mindestens zufriedenstellendes Ergebnis und guter Auftritt gegen Borussia Dortmund am Samstag, wird Flick bis kommenden Sommer höchstwahrscheinlich Trainer der Bayern bleiben. (Bundesliga: FC Bayern München – Borussia Dortmund, ab 18.30 Uhr im LIVETICKER)

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Andernfalls ist es möglich, dass nochmal über weitere Optionen nachgedacht wird. Das FCB-Problem: Auf dem Markt sind kaum passende Alternativen vorhanden. Promi-Lösung José Mourinho ist nach SPORT1-Infos kein Thema. Flick als Überbrückungs-Lösung hingegen schon.

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Stimmung hat sich gebessert

SPORT1 erfuhr aus der Bayern-Kabine: Seit der Trennung von Niko Kovac herrscht mannschaftsintern eine viel bessere Stimmung als zuvor. Spieler loben das Training und die Ansprachen. Viele Bayern-Stars, darunter auch Führungsspieler, würden es begrüßen, bliebe Flick noch länger in der Verantwortung.

Auffällig: Im Geheimtraining am Donnerstag ließ sich kein Spieler hängen. Es wurde viel im taktischen Bereich trainiert. Philippe Coutinho, der am Tag zuvor nur drei Minuten spielte, sowie Thiago, der gar nicht zum Einsatz kam, trainierten nach SPORT1-Informationen beide hochmotiviert.

Vereinsintern traut man Flick zu, die Mannschaft spielerisch wieder in die Spur zu bringen. Bei Spielern und Mitarbeitern ist er ohnehin beliebt.

Zudem haben die Bosse registriert, dass der Kovac-Nachfolger auch schon in den Wochen zuvor immer wieder aufbauende Einzelgespräche mit den Spielern gesucht hat und diese es wertgeschätzt haben. Unvergessen die Szene, als Flick vor der Hoffenheim-Pleite (1:2) Anfang Oktober den aufgelösten Javi Martínez vor Anpfiff auf der Bank tröstete.

Javi Martínez musste vor dem Spiel gegen Hoffenheim von Hansi Flick getröstet werden
Javi Martínez musste vor dem Spiel gegen Hoffenheim von Hansi Flick getröstet werden © dpa Picture-Alliance

Erik ten Hag ist Wunschkandidat

Klar ist: Für den Sommer 2020 basteln die Bayern an der großen Trainer-Lösung. Nach SPORT1-Informationen ist Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) der Wunschkandidat.

Der Niederländer kann sich eine Cheftrainer-Rückkehr zu den Bayern vorstellen, stellte aber klar, dass er die laufende Saison in Amsterdam bleibt. Interessant: Ajax-Manager Marc Overmars erklärte bereits öffentlich, dass er ten Hag, im Falle des konkreten FCB-Angebots, wohl die Freigabe erteilen würde.

Ein großer Fan von ten Hag ist vor allem Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der zusammen mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic maßgeblich an der Trainersuche beteiligt ist. 

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